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VEB Rügenkreide Werk 1

Ein Modell-Schaukasten in der Nenngröße 0f

Aktuell - Pressespiegel:

Im Magazin Schmale Spuren, Ausgabe 3 / 2017 wurde unter dem Titel "In der Kreide" über mein Micro-Layout berichtet.
Hierbei beschreibt der Autor neben den Vorbildfakten auf 3 Farbdruckseiten auf erfrischende Art und Weise die Umsetzungen im Modell.

Im Spur Null Magazin, Ausgabe 29 (Juli-September 2017) wurde unter dem Titel "Niemand hat die Absicht..." über mein Micro-Layout berichtet.
Hierbei beschreibt der Autor neben den Vorbildfakten und der Umsetzungen im Modell, die Situation betreffende Abhandlung, wie sie hätte zum Zeitpunkt des Geschehens sein können. Dabei gelingt es, dass technikhistorische Arrangement mit politischen Hintergründen in einen teils humorigen Unterton aus seinen Blickwinkel vorzustellen. Die Antwort auf die Frage, was wohl passiert wäre, wenn dieses Schaustück Mitte der 1980er Jahre in Jena gezeigt worden wäre, überlässt der Autor im nachdenklichen Einleitungstext jedem Leser selbst.

Die Beschreibung:

Ich stelle hier meine Kleinstanlage mit den Abmessungen 110 cm (+50 cm für Fiddle Yard) x 50 cm in einem Schaukasten vor. Es handelt sich hierbei um eine fiktive Nachbildung einer Kleinbahn zum Abtransport von Kreide. Das Szenario spielt angenommen in den 1960 Jahren auf der Insel Rügen, wo bekanntlich Kreide industriell abgebaut wurde und noch wird. Infos siehe hier. Das Micro-Layout wurde im Maßstab 1:45 gebaut und die Kleinbahn nutzt die Spurweite von 12mm (0f). Das Gleissystem stammt von HAPO und wurde speziell angefertigt. Vieles wurde selbst gebaut, wie z.b. die Waggons. Die Gebäude entstammen aus modifizierten Kleinserienmodellen von Müllers-Bruchbuden und MaKaMo und sind aus Resin, Holz und Papier. Die beiden LKM-Lokomotiven (V 10 C und Ns 2 f) sind ebenfalls Kleinserienmodelle und wurden von 16,5 mm auf 12 mm Spurweite umgespurt. Der T 174 Bagger ist ein gedrucktes 3D-Modell von Shapeways und wird per Servo angetrieben. Die Loren stammen von KBscale aus England. Vier schaltbare MP3 - Soundmodule (AVT Products) sind integriert und verleihen zusammen mit dem Sound der Lok der Szenerie eine passende akustische Atmosphäre. Zwei stationärer ESU XL-Sounddecoder mit 4x Visaton 30W-Lautsprecher sorgen für eine kraftvolle Loksound-Wiedergabe! Die Bauphase war von März 2015 bis Dez. 2016.

Der Schaukasten wurde 2017 auf folgenden Messen vorgestellt:
- Spur 0 Messe in Dachau
- NuSSA in Stadtoldendorf
- Modellbahn-Ausstellung, MVG-Museum München

Description:

I imagine my micro layout with the dimensions 110 cm x 50 cm in a showcase. This is a fictional reconstruction of a narrow-gauge railway for chalk transportation. The scenario shows the active chalk mine situation around 1960 on Ruegen Island (Baltic Sea). Today the chalk mine industry is still active. The micro-layout is in 7mm scale and the track is 12 mm gauge (O12). The track system is a HAPO product and had been customized by customer's request. Many things was built by myself, e.g. the fright wagons. For construction of the buildings I used resin, wood and paper. The both LKM Locomotives (V 10 C und Ns 2 f) are made by small series manufacturers and were modified from 16.5 mm gauge to 12.0 mm gauge myself. The shovel loader, a T 174, is a 3D-printing model and is driven by a servomotor. The vee tippers are models of KBscale. Switchable MP3-sound (AVT Products) modules by DCC-commands and Loco Sounds are integrated. The construction started in Spring 2015 and was finished at December 2016.

Das Vorbild:

Oben: Ehemaliger Kreideabbau auf Rügen.
Unten: Denkmalzug mit V 10 C und Kübelbehälterwagen im Kreidemuseum Gummanz .

Das Modell:

Der Betriebsablauf:

Kreide, die im Tagebau abgebaut wird, erreicht über die Feldbahn (vorne am See) den Entladebunker. Die Kreidesteine werden über einen Bagger in die bereitgestellten Kübelwagen (oben) beladen. Hierzu werden händisch die Wagen befüllt. Die schwarze Werkslok fährt den Zug im Anschluss zum Werk für die Aufbereitung. Die Klappkübel wurden anschliessend Fiktiv im linken Werksgebäude mittels Kran an entleert. Der Zug fährt reel jedoch durch das Gebäude durch auf den linken Abstellbahnhof. Das Schüttgut wird händisch aus den Kübelwagen entnommen. Das "weiße Gold" wird in dem Werksgebäude aufbereitet und in Säcke gefüllt, welche in dem regelspurigen Wagen geladen werden. Anschliessend fährt der leere Werkszug wieder zur Ladestelle zurück. Der kleiner Hilfszug mit der grünen Lok versorgt nach Bedarf die Betriebsstellen mit Betriebsmittel wie Diesel und Ersatzteile.

Der Baufortschritt:

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Kleine Galerie:

Einige Detailszenen:

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Ronny Rudolf


Demnächst erscheint auch ein Video-Bericht bei Bahnwelt TV



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